Erst thüringische Wildkräuter, dann Aluminiumtopf
Der Kräuterworkshop mit Claudia Fröhlich (Jena) am 13. Juni 2026 fand viele interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die „Kräuterhexe“ erklärte unter anderem, dass das mittelalterliche Wort Hexe von „Hecke“ abgeleitet ist, also Frauen bezeichnete, die die wilden Heckenkräuter schon damals heilbringend zu nutzen wussten. Sie präsentierte bekannte und manche nicht so bekannten Kräuter und erläuterte an praktischen Beispielen, was sie für unsere Gesundheit bewirken können. Zum Schluss durften alle, die es wollten, „echtes“ Brennnesselsalz nach Hildegard von Bingen und so manches nützliche Wissen über Wildpflanzen mit nach Hause nehmen. Ein Nachmittag zum Lernen aus der Natur, bei Sonnenschein und bisweilen fast störenden Windböen … aber das ist in der freien Natur eben so!
Vom Pflanzenreich zu den Mineralien. Auch dieser Vortrag wird voraussichtlich auf der Wiese unter dem Pflaumenbaum stattfinden (s. Foto). Am Sonntag, dem 28. Juni 2026 , 15 Uhr wird Dr. Rainer Berthelmann (Hummelshain) im Tante Irma Museum, Kahlaer Straße 21 aus der Geschichte von „Werkstoff Nr. 1 – Aluminium“ plaudern. Anhand vieler Exponate des Museums, die teilweise weit über 100 Jahre alt sind, wird der Referent die Vorzüge, aber auch die Schwächen und Nachteile dieses Metalls zum Vorschein bringen und weitere „Geheimnisse“ des Aluminiums lüften. Denn wer weiß schon, wann es dieses „Gold des 19. Jahrhunderts“ erstmals gab, warum es mehrere Wellen von Boomen und Baisse durchlebte und ob Aluminium tatsächlich gesundheitsgefährend ist? Der Vortrag führt in diese und andere Themen ein.